Abschlusskonzert 2017

Das war es also, unser Sommerkonzert 2017, unsere sommerliche Reise um die Welt!

Und es fühlte sich tatsächlich wie eine solche an, aber nicht in 80 Tagen, sondern in nur etwa zwei Stunden.

Eine Rückblende

Wir starten in Österreich mit einem Lied, das zwar ein Österreicher schrieb, das aber nicht nur ein anderes Land, sondern einen anderen Kontinent mehr als nur erahnen lässt: Ein brüllender Löwe (Safari Song), der Antilopen auf dem Speiseplan hat, und sich nur dann und wann einen Leckerbissen, einen Menschen (!), gönnt – man gönnt sich ja sonst nichts!

Die Hitze Afrikas vermag auch ein Feuer in Deutschland für kurze Zeit zu erzeugen, bei dem eine unheimliche Gestalt mit einer roten Zipfelmütze (Der Feuerreiter) eine Rolle spielt. Ist es der Brandstifter? Oder jemand, der davor warnt, jemand, der versucht, das Feuer zu verhindern und zu löschen? Eine tragische Geschichte!

Wir reisen weiter mit einem lustigen Schienengefährt (De Jangli) durch Luxemburg, essen Muscheln (Molly Malone) in Irland, bedauern ein sitzengelassenes persisches Mädchen (Darene Can) und freuen uns über den Ring am Finger eines russischen Mädchens (Korobushka).  In der Slowakei gibt es auch eine junge Frau und einen fleißigen Bauern (Mila moja), der so viel arbeitet, dass er zunächst gar nicht merkt, wie ihm seine Geliebte abhandenkommt. Tja, das ist manchmal der Preis, wenn man zu viel arbeitet! Und dann kann das schon mal auch so enden, wie in Siebenbürgen (Et kum e gang Härr)… Traurig!

Es geht in rasantem Tempo (Tiempo) über den Ozean, wo wir noch eine Zeitlang mit Herzschmerz (Serenata) verweilen.

In Philippinen erwartet uns eine verliebte Tänzerin (Rosas Pandan), und in Afrika besteigen wir wieder einen Zug und begleiten Minenarbeiter, die guter Dinge sind (Shosholoza).

Unsere Reise ist rasend schnell! Der Applaus des Publikums erdet uns immer wieder. Und gleichzeitig erhebt er uns zu weiteren stimmlichen Höhenflügen!

Schließlich landen wir wieder in Wien, begleitet von – wie sagte Britta? – anlassigen Klängen von Johann Strauss. Von wegen Brüderlein und Schwesterlein!

Der Ort, an dem unsere Reise begann und endete, ist ein heller, freundlicher und geweihter, ein heiliger Ort: eine christliche Kirche, die uns und unseren Mitreisenden – unserem Publikum – ihre Gastfreundschaft gewährte. Nur zu passend beten wir daher für eine Zuflucht (Esti Dal) und dafür, dass wir geläutert werden mögen (Elohai N’tzor). Amen!

Nachtrag:

Etwas Trauriges  hinterlässt diese unsere Reise:  Ein Mitglied unserer Crew verlässt uns nach vielen Jahren. Unser Pianist und Korrepetitor Lin Shan Li kehrt zurück nach Taiwan.

Lin, wir wünschen dir viel Erfolg in deiner Heimat! Wir werden dich sehr vermissen!

 

Tajana