Das war das Chorwochenende 2026

Veröffentlicht von Franziska Huemer am

Auch im Jahr 2026 durfte unser traditionelles Chorwochenende natürlich nicht fehlen – ein Fixpunkt im Chorjahr, auf den sich alle schon Monate im Voraus freuen. Wieder führte uns unser musikalischer Kurzurlaub ins vertraute Puttererschlössl nach Aigen im Ennstal, wo wir mittlerweile fast schon zum Inventar gehören.

Bei strahlendem Wetter und beeindruckender Bergkulisse stand ein verlängertes Wochenende ganz im Zeichen von Musik, Gemeinschaft und vielen besonderen Momenten. Geprägt war das Wochenende wie immer von intensiver Probenarbeit für das diesjährige Konzertprogramm. Mehrere Stunden täglich wurde gemeinsam gesungen, gefeilt und ausprobiert. Neben der konzentrierten Arbeit am aktuellen Repertoire wagten wir auch bereits einen neugierigen Blick in das Programm für das kommende Jahr – ein musikalisches Hineinschnuppern, das Vorfreude geweckt und neue Motivation mitgebracht hat.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Rhythmik sowie auf der Bedeutung und Aufgabe jeder einzelnen Note im musikalischen Gesamtgefüge. Immer wieder wurde daran gearbeitet, wie jede Stimme, jeder Einsatz und selbst kleinste Notenwerte zum gemeinsamen Ausdruck und zur Wirkung des Stücks beitragen. Vor allem Triolen begleiteten uns durch das gesamte Wochenende: gesprochen, geklatscht, gestampft und gesungen – bis bei manchen der berühmte Knoten platzte und bei anderen die Verwirrung zumindest kurzzeitig noch größer wurde. Ergänzt wurde die intensive Probenarbeit durch zahlreiche Stimmproben, die bei herrlichem Wetter kurzerhand nach draußen verlegt wurden.

Natürlich kam auch das gemeinsame Erleben abseits der Proben nicht zu kurz. Einige besonders Mutige eröffneten bereits die Badesaison im noch ausgesprochen frischen Putterersee, andere erklommen schon früh morgens den Hausberg. Neu in diesem Jahr war ein gemeinsamer Saunaabend direkt am See: Unter dem Sternenhimmel wurde geschwitzt und entspannt – ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Die Abende standen ganz im Zeichen der Gemeinschaft. Ob bei Gesellschaftsspielen, langen Gesprächen oder beim gemeinsamen Singen am Lagerfeuer – überall wurde musiziert, gelacht und die besondere Chorwochenend-Stimmung genossen. Gerade für die Neuzugänge bot das Wochenende eine wunderbare Gelegenheit, viele Chormitglieder näher kennenzulernen und im Chorgefüge anzukommen.

Wie immer verging die Zeit viel zu schnell. Wir kehren aus unserer Chor-Wohngemeinschaft zurück nach Wien – mit musikalischen Fortschritten, neuen rhythmischen Sicherheiten, gestärkten Freundschaften und einer großen Portion gemeinsamer Erinnerungen. Und natürlich mit der Vorfreude auf das Chorwochenende 2027 sowie unser Konzert im Mai 🙂

Text: Amelie Troßmann