Mozart – Requiem 2017

Wolfgang Amadeus Mozart – Requiem in d-Moll, KV 626

Zur Geschichte des Werkes

Das Requiem in d-Moll hat Mozart im Jahre 1791, seinem Todesjahr, geschrieben. Es ist sein letztes Werk, und obwohl es nicht zur Gänze von ihm stammt (er schrieb etwa zwei Drittel davon), ist es eines der beliebtesten und höchst geschätzten seiner Werke.

Das Requiem war ein Auftragswerk, das Mozart nicht mehr beenden konnte. Er bekam die Hälfte der Bezahlung dafür im Voraus. Seine Witwe Constanze wollte die Vorauszahlung nicht zurückzuzahlen, daher beauftragte sie zunächst Joseph Eybler damit, das Werk fertigzustellen. Als dieser aufgab, beauftragte Constanze Franz Xaver Süßmayr mit der Fertigstellung. Dieser hielt sich nun aber nicht an  Eyblers bereits geschriebene Fortsetzung, sondern verfasste eine eigene Version.

Daher gibt es von Mozarts Requiem aus dieser Zeit zwei Fassungen – eine unvollendete von Joseph Eybler, und die vollendete von Franz Xaver Süßmayr.

Bereits kurze Zeit nach der Uraufführung versuchten mehrere Komponisten, Mozarts Requiem neu zu fassen oder Süßmayrs Version zu revidieren.

In einem 1951 veröffentlichten Artikel kritisierte der Schweizer Dirigent, Komponist und Musikwissenschaftler Ernst Hess die Süßmayrsche Version des Requiems und schlug konkrete Änderungen vor.

Mehrere Komponisten verfassten seitdem weitere Versionen des Requiems. Einige davon: Karl Marguerre (1960-er Jahre), Franz Beyer (1971), Richard Maunder (1983), Robert Levin (1991) oder auch Benjamin Gunnar Cohrs (2013).

Wir singen die Version von F.X. Süßmayr.

Tajana

Eine Rezension von Wolfgang-Michael Bauer