Abschlusskonzert 2018

Der D’accord-Chor ging grande.

Grande war zunächst einmal der Weg, den die BesucherInnen zurücklegen mussten, um den Ort des diesjährigen Geschehens zu erreichen. War man einmal aus der U-Bahn ausgestiegen, ging es vorbei an nach Alien-Schiff aussehendem Wohnbau und über saftig begrünte Fußpfade (saftig genug, um das Rasengrün des versäumten WM-Highlights zu entschädigen) zum Konzertsaal.

Entsprechend neugierige Augen reihten sich neben erwartungsvolle Ohren – und, machen wir uns nichts vor, zwischen den ein oder anderen hungrigen Magen, denn dem Chor-Buffet eilt ein ausgezeichneter Ruf voraus. Schon bald dimmte sich das Licht und der Vorhang spuckte eine schier nicht enden wollende Schlange an SängerInnen aus, die sich, geübt von den zuvor besungenen Wettbewerben, auf der Bühne an- und umsortierten. Grande, in der Tat.

Alles andere als schmal war auch das diesjährige Programm, das erstmals in dreierlei Formationen, dem Großchor, Kammerchor und kleineren Ensembles, zum Besten gegeben wurde:

Von Mendelssohns behutsamen Engeln bis zu Jandls sinnfreien Wortspielen, von schmetterlingshaftem Pop bis zu andächtiger Lyrik, von sakralen Hymnen bis zu finnischen Rhythmen, von tanzbaren Volks- bis zu sanften Wiegenliedern, von Gänsehaut bis zu spanischem Gitarrensound, kurzum, von Jazz bis Jesus – der D’accord-Chor ließ sich nicht lumpen und sang sich selbst in verschiedenste Ton- und das weitgereiste Publikum in zahlreiche Stimmungslagen.
Grundtenor dabei durchwegs: schwungvoll, stildivers, sexy. Denn auch optisch ging es dieses Jahr grande zu, der D’accord-Chor findet nämlich: reden ist Silber – singen ist Gold!

Alisa

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